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Brunchen, Rätseln & Brauen

von Zeliya Schär
18.10.2016

Digitales Leben

Vielleicht haben Sie es bemerkt, vielleicht auch nicht – am Freitag war unser Büro den ganzen Tag geschlossen, denn wir waren auf unserem Teamausflug.

Wir trafen uns alle pünktlich um 08.00 Uhr im Restaurant Zur Werkstatt, wo uns bereits ein schön gedeckter Tisch sowie ein reichhaltiger Frühstücksbrunch erwartete. An dieser Stelle möchte ich mich auch beim Restaurant Zur Werkstatt bedanken, welches extra für uns die Türen bereits um 08.00 Uhr morgens öffnete. Der vorbereitete Brunch war ausgezeichnet. Es gab frischen Zopf, selbstgemachte Konfitüre, Fleisch, Käse, «Birchermüesli» und zu guter Letzt auch noch ein Glas Sekt, wenn das kein guter Start in den Tag ist!

Brunch im Restaurant «Zur Werkstatt»

Nach diesem ausgezeichneten Frühstück, mussten wir dann bereits das erste Mal ein wenig Kopfarbeit leisten, denn wir wollten uns an diesem Teamanlass nicht nur vergnügen, sondern auch geschäftliche Anliegen besprechen.

Um 10.00 Uhr machten wir uns dann auf den Weg an den Bahnhof Luzern von wo aus, wir unser nächstes Ziel ansteuern würden. Natürlich war das ganze Tagesprogramm streng geheim und so waren alle beschäftigt mit Raten wohin uns der Zug wohl führen wird. Es gab lediglich den Hinweis, dass man sich wetterentsprechend anziehen soll, da wir uns auf 504 m. ü. M. (Google sei Dank) begeben werden. Ein weiterer Hinweis gab es dann, als jeder Mitarbeiter ein Los ziehen musste und so die Gruppen für das nächste Spiel gebildet wurden.

«Nächster Halt Sursee. Sursee ist die Endstation dieses Zuges». Nun gut, jetzt wusste sicherlich auch der Hinterste und Letzte was unser Ziel war. Auf dem Parkplatz des Restaurants Wyhof erwartete uns dann auch schon der Spielleiter der Smartphone-Schnitzeljagd. Mischa führte zuerst die erste und ca. 20 Minuten später die zweite Gruppe ins Spiel ein. In der Nacht auf Freitag gab es in Sursee einen Bankraub und unsere Aufgabe war es nun den Bankräuber, anhand von Hinweisen und Codes über das Smartphone, zu schnappen. Als erstes installierten also einige unserer 7-köpfigen Gruppe die verlangte App. Danach kam auch schon der erste Hinweis und wir machten uns auf den Weg den ersten Code zu finden. So führte uns die Schnitzeljagd dann durch ganz Sursee und weil wir uns ja nicht von der zweiten Gruppe einholen lassen wollten, hetzten wir vom Bahnhof, in die Altstadt und jagten dem Bankräuber nach.

Smartphone Schnitzeljagd in Sursee

Nach knapp einer Stunde hatten wir das Rätsel bereits gelöst und gönnten uns im Stadtcafé in Sursee ein kleines Mittagessen. Schliesslich kam als letzter Hinweis nur, dass wir uns um 13.15 Uhr bei der Soorser Bier treffen würden, und vor dem Gang in eine Brauerei ist ein bisschen Boden wohl ganz gut. ;) In der Brauerei Soorser Bier fanden wir zum einen die zweite Gruppe und natürlich auch die Beute des Bankräubers.

Aber um die Beute ging’s nun schon nicht mehr, denn nun erwartet uns Andi, der Braumeister, bereits für unseren Braukurs. Nach einer kurzen Einführung mit Geschichte der Brauerei, welche in ein paar Sätzen durch war, da es die Brauerei erst seit kurzem gibt, verkündete Andi, dass wir heute ein Red Ale brauen werden.

Braumeister Andi

Andi erklärte uns Step by Step die verschiedenen Schritte des Brauens und wir konnten fleissig anpacken und Hopfen, Malz, Wasser und Hefe im richtigen Verhältnis mischen und rühren und brühen. Danach zeigte uns Andi jeweils auch den Vorgang in Gross, denn wir brauten lediglich 20 Liter. Neben dem Brauen durften wir natürlich auch fleissig die Soorser Biere kosten. Denn wer schon mal Bier gebraut hat, weiss dass Bier brauen viel Geduld braucht. :)

Während den Wartezeiten versuchten wir uns dann noch ein wenig kreativ zu betätigen und feilten an unserem Leitbild. Wie gesagt, nicht nur Vergnügen, sondern auch Arbeiten war an unserem Teamanlass angesagt.

Mit Bier kommt irgendwann auch der Hunger und so freuten wir uns umso mehr als um 17.00 Uhr unser Apéro angeliefert wurde. Zum Apéro gab es, passend zum Bier, Weisswürste, Wienerli und Brezel.

Nach dem Essen musste dann unser Gebräu noch in den Gärtank abgefüllt und mit der Hefe angereichert werden. Nun muss das Bier ca. 3 Wochen gären und dann dürfen wir UNSER Bier dann bei Andi abholen. Nun heisst es warten und hoffen, dass aus unserem Gebräu so etwas wie Bier wird :). Nach gut sieben Stunden in der Brauerei und dem Duft von Hopfen in der Nase, machten wir uns dann wieder auf den Heimweg Richtung Luzern.